Wie kritisch darf ein Artikel für die Zeitung sein?

Laut CDU/FDP soll die Kammer später kommen, mit mehr Zeit für die Aufklärung der Pflegekräfte über die Pflegekammer. Aus unsere Sicht des Pflegebündnis OWL ist es ein Wahlkampfgeschenk der Landesregierung um die KammergegnerInnen zu beruhigen. Dieses wird aber nicht gelingen, da wir unseren Protest nicht auf Mitgliedsbeiträge reduzieren lassen. Für uns ist der Punkt, das wir jetzt Veränderungen brauchen ,wie eine bedarfsorientiere Personalbemessung, die mittelfristige Einführung der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich, die Abschaffung des dritten Weges-der den flächendeckenden Tarif in der Altenpflege verhindert hat, die Umkehrung der fatalen Profitlogik und Konzepte zur Rückgewinnung von Pflegekräften. Alleine hier könnte eine Pflegekammer nicht mehr bewirken als der DPR . Hier sind in erster Linie Politik und Gewerkschaften gefragt. Das Kammerkonstrukt kann auch nicht wirken, weil der Kammeranspruch am Direktionsrecht der Arbeitgeber sehr schnell scheitern wird. Es wäre klug gewesen, die Arbeitgeber mit ins Boot zu holen , ähnlich wie bei der Handwerkskammer . Dann wäre auch geklärt , dass abhängig Beschäftigte Pflegekräfte keine Mitgliedsbeiträge zahlen müssen. Das Selbstverwaltungsrecht der Kammer ist vor allem eine Pflicht. Arbeit ,die zuvor die Politik übernommen hat, wird an die Pflege outgesourct. Und die finanziert ihre Arbeit später dann über Mitgliedsbeiträge. Es gibt damit viele Gründe, dass wir unseren Protest fortführen. Wir sagen damit auch Nein zur Steuergeldverschwendung durch die fortbestehende Finanzierung des Landes NRW, Nein zur Pflegekammer und fordern weiterhin eine Urabstimmung der Pflegekräfte über die Pflegekammer. Dieser Artikel sollte so in der Zeitung erscheinen.Was macht die Zeitung raus? „Ulrich Sigrist, Krankenpfleger aus Bielefeld und Mitglied des Pflegebündnisses OWL, zeigt sich weiter unzufrieden. „Aus unsere Sicht ist es ein Wahlkampfgeschenk der Landesregierung um die Kammergegner zu beruhigen.“ Das werde aber nicht gelingen, da man den Protest nicht auf Mitgliedsbeiträge reduzieren lasse. „Wir sagen damit auch Nein zur Steuergeldverschwendung durch die fortbestehende Finanzierung des Landes NRW, Nein zur Pflegekammer und fordern weiterhin eine Urabstimmung der Pflegekräfte über die Pflegekammer“, so Sigrist. „Ich stelle mir die Frage, wieviel Einfluss hat die Landesregierung und der EA auf die Presse?

Veröffentlicht von Pflegebuendnis OWL

Moin, zusammen mit anderen KollegInnen in NRW beziehen wir kritisch Position zur Errichtung der Pflegekammer in NRW.Unser Ziel ist es , zeitnah eine Vollbefragung der Pflegenden zu erreichen

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