Einladung zum Antikammerstammtisch in OWL

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen ,der Einrichtungsausschuß zur Errichtung der Pflegekammer nimmt nun endgültig an Fahrt auf. Nach Informationen aus dem Umfeld des Einrichtungssausschußes, wurde begonnen, die Arbeitgeber anzuschreiben, um an die Adressen und weitere Informationen über die Angestellten in der Pflege zu bekommen. Da die Pflegekammer die Adressen braucht, um ihre Kosten zu decken, werden wir bald unangenehme Post von Seiten des Einrichtungsausschusses erhalten, wo wir unsere Wirtschaftliche- Situation darstellen sollen, damit davon der Mitgliedsbeitrag berechnet werden kann.Ich, und weitere Pflegekräfte finden, das die Befragung, welche zur Errichtung des Einrichtungsausschusses geführt war, sehr undemokratisch verlaufen ist. In NRW wurden 15003 Pflegekräfte m befragt, bei schätzungsweise 200.000 PflegekräftenUm den Widerstand gegen die Pflegekammer genauso zu organisieren wie in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, wollen wir uns vom Bündnis gegen die Pflegekammer – Region OWL am 19.08.2021 um 18:00 Uhr im Rock’n Blues Rasthouse in Steinhagen, Kaistraße 48, 33803 Steinhagen zum Antikammer- Stammtisch treffen(Kennzeichen Antikammerweste)- Gaststätte Friedrichshöhe (rock-oldie-night.org) Wer den Wiederstand gegen die Pflegekammer unterstützen möchte ist gerne eingeladen. Wer sich über die Aufgaben und Zuständigkeiten der Pflegekammer informieren möchte ist ebenfalls herzlich willkommen. Tische bitte selber Reservieren.

http://www.rock-oldie-night.org/gaststätte-friedrichshöhe/

Bei der Antikammer-Demonstration in Minden am 31.07.2021 (organisiert vom Pflegebündnis OWL), wurde in mehreren Reden (von der SPD sprach die Landtagsabgeordnete Frau Christina Weng ), folgendes deutlich gemacht: Wir brauchen eine starke Interessensvertretung gegenüber der Politik. Die Kammer ist aber Teil der Politik und in allen Entscheidungen von ihr abhängig. Sie wird uns nicht stark vertreten. Denn, bisher liegt die Verantwortung für die oft miserablen Zustände in der Pflege bei der Gesundheitspolitik des Landes oder des Bundes. Es gibt keine Möglichkeit, diese Situation zu verbessern, ohne großen Klinikbetreibern auf die Füße zu treten, etwas, was Politikerinnen und Politiker sehr ungern tun. Deshalb gliedert man gerne diesen Konflikt an die Pflegekammern aus. Aber: die eigentliche Macht bleibt beim Ministerium: Die allermeisten Pflegekräfte sind abhängig beschäftigt. Die Qualität ihrer Pflege können sie oft nicht selbst bestimmen, wenn die Vorgaben ihres Arbeitgebers das nicht zulassen. Und die werden von politischen Entscheidungen beeinflusst. Sie dann für die „schlechte“ Pflege durch eine Pflegekammer disziplinarisch zu belangen, ist der Meinung der Pflegekräfte nach, nicht nur ungerecht, sondern moralisch verwerflich. Die Wahl zur Kammer in RLP hat ergeben, dass Herr Mai und der DBFK abgewählt sind. Es macht Sinn über einen Pflegering oder einer Arbeitnehmerkammer nachzudenken. Die Konstruktion Kammer mit Pflichtbeiträgen und Pflichtmitgliedschaft ohne Vollbefragung der Pflegenden ist von der Mehrheit der Pflegenden nicht erwünscht. Das gilt es zur Kenntnis zu Nehmen. Für uns Pflegende war es auch die Möglichkeit zu vernetzen und es werden weitere Demonstrationen folgen.